Pressaknepf/Schottpaunzen/ Topfenpaunzen
Dieses Rezept stammt aus meiner Kindheit. „Pressa“ ist Dialekt und hierbei handelt es sich um den Käsebruch, der bei der Graukäseherstellung entsteht. Pressaknepf wurden bei uns nur dann gemacht, wenn Graukäse hergestellt wurde. Heute stehen uns verschiedene Topfenarten zur Verfügung und deshalb kann diese süße Köstlichkeit, die eine feine Säure und eine herrliche Cremigkeit vereint, jederzeit nachgekocht werden.
Arbeitszeit
20 Minuten
Garzeit
20 Minuten
Arbeitsmittel
Zubereitung
Topfenpaunzen
Wenn du einen Magertopfen verwendest, diesen in einem Geschirrtuch gut ausdrücken, sodass die überschüssige Flüssigkeit entfernt wird.
Alle Zutaten rasch zu einem weichen Teig verarbeiten und zu einem Laibchen formen. Arbeitsfläche mit Mehl stauben.
Stücke abstechen, zu daumendicken Rollen formen und mit der Teigkarte ca. 2 cm große Paunzen abstechen, dabei in Mehl wenden, damit die Stücke nicht verkleben.
Butter in einer Pfanne erhitzen.
Paunzen mit der Teigkarte in die Pfanne geben – überschüssiges Mehl entfernen, indem die Paunzen in den Händen hin und her geschupft werden.
Paunzen bei mäßiger Hitze beidseitig goldbraun braten – dauert ca. 8 Minuten
Rahm und Zucker zu den Paunzen geben, Deckel darauf geben und das Gericht bei niedriger Hitze gut 10 Minuten im Rahm dämpfen.
Zutaten
Topfenpaunzen:
250gBröseltopfen
oder
Magertopfen
2Pr.Salz
70gMehl
1Ei
Zum Braten:
2ElButter
Rahm zum Dämpfen:
100mlObers
1,5ElZucker

So schmeckts afoch guat!
Serviere ein Obstkompott (Birnen oder Zwetschgen passen sehr gut) und eine Schale Milch dazu. Eine Tasse Kaffee harmoniert auch sehr mit diesem Gericht.
